Hesperidenessig

Seit über 90 Jahren der beliebteste Essig der Österreicher

Seit 1927 wird in Wien Simmering bei Mautner Markhof Hesperiden Essig hergestellt. Das Rezept aus Weingeistessig, Weinessig und Apfelsaft wurde vom Wiener Feinkosthersteller entwickelt und stellte mit seinen nur 7,5 % Säure eine geschmacklich mildere Alternative zum bis dahin verwendeten, säuerlicheren Tafelessig dar. Schon bald erfreute sich der Hesperiden Essig großer Beliebtheit und wurde zu einer unverzichtbaren Zutat in der Wiener Küche: Egal ob Salonbeuschl, Rindsgulasch oder ein „echter“ Erdäpfelsalat – erst mit Hesperiden Essig schmeckt‘s so richtig original!

Der Name

Die Anlehnung an den Namen der Hüterinnen des Apfelhains der Göttermutter Hera entsprach dabei dem Zeitgeist. Die Hesperiden (griech.: Eσπερίδες) sind Nymphen, die den auf einer fernen Insel gelegenen Garten der Göttermutter Hera bewachen. Im Zentrum des Gartens wuchs ein Baum mit goldenen Äpfeln, den Gaia Hera zu ihrer Hochzeit mit Zeus geschenkt hatte. Diese Äpfel verliehen den Göttern ihre ewige Jugend. Neben den Hesperiden wachte auch die mehrköpfige Schlange Ladon über den kostbaren Baum.

Die Herstellung

Die Herstellung in Wien-Simmering erfolgt ausschließlich im natürlichen Gärverfahren. Der Feinkostexperte verbindet dabei altbewährte Rezepte – die Hauptbestandteile sind immer noch Weingeistessig, Weinessig und Apfelsaftkonzentrat – mit der modernsten Technik des Acetatorverfahrens. Hinter jeder Flasche Hesperidenessig steht ein aufwändiger Prozess.

Hochwertige Rohstoffe, vielfach aus regionaler Produktion, bilden die Basis. Neben dem technischen Know-how verlangt die Herstellung von Hesperidenessig vom Kellermeister aber auch viel Fingerspitzengefühl und eine große Portion Liebe zum Produkt. Nur so kann dieser „Klassiker der Österreichischen Küche“ über 90 Jahre in gewohnt einwandfreier und überdurchschnittlicher Qualität erzeugt werden.